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Studie : Schwerin Schlusslicht im Immobilienranking

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Schwerin bildet in einer Studie über Deutschlands attraktivste Immobilienstandorte das Schlusslicht. Nicht nur bei der Zentralität liegt die Stadt ganz hinten, sondern auch in Sachen Lebensqualität und Stabilität.

svz.de von
erstellt am 11.Dez.2012 | 06:50 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt bildet in einer Studie über Deutschlands attraktivste Immobilienstandorte das Schlusslicht. Als Gründe für das schlechte Abschneiden Schwerins nannte die Dekabank am Dienstag in Frankfurt/Main unter anderem, dass ICE-Anschlüsse in der Region dünn gesät und der nächste große Flughafen weit entfernt sei. Nicht nur hinsichtlich der Zentralität liegt die Landeshauptstadt ganz hinten, sondern auch in Sachen Lebensqualität und Stabilität.

Für das Städteranking der Dekabank (Frankfurt) und des Fachmagazins "Immobilienmanager" nahmen Analysten 32 Städte unter die Lupe. Sie untersuchten dabei sechs Kriterien: Arbeitsmarkt, Wohlstand, Demografie, Zentralität, Lebensqualität und Stabilität.

Von den ostdeutschen Städten schaffte es keine einzige in die Top Ten. Dresden sicherte sich im Osten die höchste Position mit Platz 11 - und verdrängte Potsdam. Sachsens Landeshauptstadt überzeuge unter anderem mit einer niedrigen Arbeitslosigkeit und einer jungen Bevölkerung - und sie ist die Ost-Stadt mit dem höchsten Wohlstand und der höchsten Lebensqualität, wie die Dekabank weiter mitteilte.

Wie Dresden hat auch Erfurt im Vergleich zum Vorjahr deutlich aufgeholt. Thüringens Landeshauptstadt kam auf Rang 24. "Die Städte in Thüringen sind eher auf der Gewinnerseite. Durch aktive Ansiedlungspolitik hat sich viel getan", sagte Immobilienanalyst Andreas Wellstein von der Dekabank. Erfurt punktet vor allem mit seinem Arbeitsmarkt, aber auch mit Stabilität und Lebensqualität.

Potsdam fiel von Rang 11 auf Rang 13 - direkt gefolgt von Berlin. Leipzig behauptet Platz 20. Magdeburg rutschte um 8 Plätze auf Rang 30. Die Stadt profitiere nicht von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, hieß es.
München bleibt Deutschlands attraktivster Immobilienstandort, die Verfolger Hamburg und Frankfurt rücken näher. Danach kommen Bonn, Düsseldorf, Mainz, Köln, Münster, Karlsruhe und Nürnberg.

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