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Umzugsbarometer 2017 : Schwerin begeistert neue Einwohner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr Zuzüge als Wegzüge: Landeshauptstadt ist bundesweit Spitzenreiter

von
erstellt am 25.Aug.2017 | 20:50 Uhr

Der Wohnstandort Schwerin ist gefragt: Eine aktuelle Analyse sieht im Verhältnis von Ein- und Auszügen Schwerin mit Stralsund und Offenbach an der Spitze. Das „Umzugsbarometer 2017“ des Online-Portals Movinga hat dafür 20 000 Umzüge unter die Lupe genommen.

Die Ländervergleiche zeigen: Die Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberger und Bayern bleiben ihrer Region treu. Fast jeder zweite Umzug in Mecklenburg-Vorpommern führte laut der Studie dagegen in ein anderes Bundesland.

Wohin zieht es die Deutschen? Fest steht: nicht nach Bremen, Hamburg oder Sachsen-Anhalt. Movinga fand heraus, dass es bei einem Umzug die Mehrheit aus diesen Bundesländern in andere deutsche Regionen zieht. Fast drei Viertel der Umzüge in Bremen haben ein neues Bundesland als Ziel. Dicht gefolgt vom Stadtstaat Hamburg, aus dem sich beim Umzug etwa zwei Drittel wegbewegen. Und wohin? Nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. 11 bis 14 Prozent aller Umzüge aus ganz Deutschland führen in diese Regionen.

 

Ein Blick auf die beliebtesten Umzugsstädte nach absoluten Zahlen birgt keine Überraschungen: Acht Prozent der untersuchten Umzüge seit 2016 gingen nach Berlin, drei Prozent jeweils nach Hamburg und München und zwei Prozent nach Köln und Frankfurt am Main. Interessanter wird es, wenn man die Weg- und Zuzüge ins Verhältnis setzt: Denn hier glänzen eben Schwerin, Stralsund und Offenbach. Damit brillieren die Städte im Vergleich zu ihren oftmals bekannteren Nachbarn: Frankfurt hat in Summe eine negative Umzugsbilanz von vier Prozent, da trotz der vielen Zuzüge noch mehr Menschen fortziehen. In Rostock ist das Verhältnis von Ein- und Auszug etwa gleich.

Schwerins Vize-Oberbürgermeister Bernd Nottebaum freut sich über Schwerins gutes Abschneiden. Es sei für ihn nicht erstaunlich. „Wir leben in einer Stadt der kurzen Wege – zum Wohlfühlen, Leben und Arbeiten.“ Daraus ergäben sich aber auch Aufgaben: „Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten und weitere Fachkräfte-Qualifizierungen.“

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