Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft : Schweizer Firmen nach MV locken

Zur Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft treffen der Gesandte der Schweizerischen Botschaft Viktor Vavricka (l-r), Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), Konferenzpräsident Marek Zygmunt und Lars Bauer, Geschäftsführer der BioCon Valley GmbH, ein.

Zur Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft treffen der Gesandte der Schweizerischen Botschaft Viktor Vavricka (l-r), Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), Konferenzpräsident Marek Zygmunt und Lars Bauer, Geschäftsführer der BioCon Valley GmbH, ein.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) setzt große Hoffnungen auf die weitere Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Schweiz.

von
27. Mai 2018, 05:00 Uhr

Nach der Ansiedlung des schweizerischen Medizintechnik-Unternehmens Ypsomed setzt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) große Hoffnungen auf die weitere Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Schweiz. Mecklenburg-Vorpommern könne mit Forschungskompetenz und einer ausreichenden Zahl an Fachkräften punkten, sagte Schwesig gestern zum Abschluss der zweitägigen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock. Sie sehe Möglichkeiten in erster Linie mit den großen Unternehmen im Nachbarland im Bereich Medizintechnik und der Pharmaindustrie.

Derzeit entsteht in Schwerin eine Ypsomed-Produktionsstätte für Insulin-Spritzen und -Pumpen, im Sommer 2019 solle die Produktion beginnen, sagte Ypsomed-Chef Simon Michel. In den ersten vier bis fünf Jahren sollten die Zahl der Mitarbeiter bei 200 liegen, bis 2030 könne die Zahl verdoppelt werden. Ypsomed sei davon überzeugt, in Mecklenburg-Vorpommern ausreichend Flächen und Fachkräfte finden zu können. So koste Boden in der Schweiz 50-mal mehr als in Mecklenburg-Vorpommern.

Ypsomed-Chef Michel und Ministerin Schwesig sprachen besonders die rund 40 000 Menschen an, die täglich nach Hamburg oder andere Bundesländer pendeln. „Wir wollen sie motivieren, weniger zu pendeln. Das ist nämlich nicht gut für die Gesundheit und die Familie. Das Beste ist, wenn man dort arbeitet, wo man wohnt“, betonte Michel.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen