zur Navigation springen

Geflügelpestverdacht bestätigt : Schwanheide: 106000 Legehennen werden getötet

vom

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2017 | 09:54 Uhr

Der Verdacht auf den gefährlichen Geflügelpesterreger H5 in einem Legehennenbetrieb in Schwanheide (Kreis Ludwigslust-Parchim) hat sich nach Angaben des Agrarministeriums bestätigt. Alle 106 000 Hennen müssten getötet werden, sagte eine Sprecherin. Damit sollte noch am Dienstag begonnen werden. Das Ministerium rechnet damit, dass es zwei Tage dauern wird, alle Tiere zu töten. Es handelt sich um den bislang folgenschwersten Vogelgrippe-Ausbruch im Nordosten in diesem Winter. Ende vergangener Woche waren rund 40 000 Puten in einem Betrieb bei Tribsees (Kreis Vorpommern-Rügen) getötet worden, nachdem dort das H5N8-Virus nachgewiesen worden war.

Das hochansteckende H5-Virus wurde im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock festgestellt.

Die Proben werden nun zur weiteren Bestimmung des Virus im Friedrich-Loeffler-Institut bei Greifswald untersucht. Wie das Virus in die geschlossene Anlage an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein gelangen konnte, ist unklar. Im Umfeld des Betriebes seien bisher keine an der Vogelgrippe verendeten Wildvögel gefunden worden, sagte die Ministeriumssprecherin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen