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Aus dem gerichtsssal : Schuss ins Auge – neuer Prozess

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Sommer 2014 verliert ein 19-Jähriger bei einem Überfall ein Auge. Nun soll der Prozess gegen die drei mutmaßlichen Täter neu aufgerollt werden.

Der folgenschwere Überfall, bei dem ein 19-Jähriger im Sommer 2014 in Klütz (Nordwestmecklenburg) ein Auge verlor, beschäftigt erneut die Richter. Gut ein Jahr nach dem Urteilsspruch gegen die drei Tatverdächtigen begann gestern am Landgericht Schwerin das Verfahren neu.

Die wegen schwerer Körperverletzung und Raubes zu mehrjährigen Haftstrafen Verurteilten und auch das Opfer hatten gegen die Urteile Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof ordnete an, dass eine andere Kammer des Gerichts den Fall neu verhandeln muss. Im ersten Prozess seien verschiedene Punkte nicht ausreichend geprüft worden, hieß es zur Begründung.

Laut Anklage hatten die drei Männer im Alter zwischen heute 24 und 26 Jahren den damals 19-Jährigen im Juni 2014 in dessen Wohnwagen überfallen. Nach körperlichen Misshandlungen schoss einer der jungen Männer mit einer Luftdruckwaffe mehrfach auf den Körper des Opfers, ehe aus 20 Zentimetern Entfernung das Auge des 19-Jährigen getroffen wurde.

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