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Mecklenburg-Vorpommern

20. Oktober 2017 | 23:48 Uhr

Schulstart mit 11 300 Erstklässlern

vom

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erstellt am 18.Aug.2010 | 12:29 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern beginnen sich die seit Jahren rückläufigen Schülerzahlen allmählich zu stabilisieren. Nach Angaben von Bildungsminister Henry Tesch (CDU) werden am kommenden Montag zum Start des neuen Schuljahres insgesamt 11 300 Erstklässler eingeschult, rund 200 mehr als ein Jahr zuvor.

Insgesamt werden in der nächsten Woche etwa 118 500 Schüler ihre Schultaschen schultern. Die Unterrichtsversorgung sei gut vorbereitet, sagte Tesch am Dienstag in Schwerin. In den 503 öffentlichen allgemeinbildenden Schulen stünden 9700 Lehrer zur Verfügung. An den 35 öffentlichen beruflichen Schulen werden zum Schuljahresstart am 30. August rund 39 300 Schüler erwartet, die von 1600 Lehrkräften unterrichtet werden.

Zur Information von Lehrkräften, Schülern und Eltern haben das Bildungsministerium und die Schulämter in Greifswald, Rostock, Neubrandenburg und Schwerin für die ersten beiden Schulwochen entsprechende Beratungstelefone eingerichtet.

Tesch bezeichnete die Qualitätsentwicklung und -sicherung der vor einem Jahr eingeführten „Selbstständigen Schule“ als wichtigstes Ziel. Das Konzept beinhaltet, den Schulen mehr Freiheiten bei der Unterrichts- und Personalentwicklung sowie der Budgetierung zu geben. Damit soll die individuelle Förderung der Kinder verbessert werden.

Mit dem neuen Schuljahr stehen den Schulen Tesch zufolge erstmals 75 Prozent der Mittel für Vertretungsunterricht als Budget direkt zur Verfügung. Die Eigenverantwortung der Schulen für das Geld soll helfen, bei Unterrichtsausfall schneller reagieren zu können. Jede Schule erhält zusätzlich ein eigenes Budget für die Fortbildung ihrer Lehrkräfte. Dieser Posten umfasst insgesamt rund eine Million Euro.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) appellierte an die Kraftfahrer, mit Schulstart vor allem in Schulnähe aufmerksam zu sein und Geschwindigkeitslimite einzuhalten. Vor allem die Erstklässler müssten sich in ihren ersten Schultagen ihren Weg zur Schule erst noch einprägen und lernen, wo die Straßen am sichersten zu überqueren seien. Zugleich kündigte der Minister verstärkte Verkehrskontrollen durch die Polizei an.

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