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Mecklenburg-Vorpommern : Schneckenplage fällt geringer aus als in Vorjahren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Schneckenplage hinterlässt in diesem Jahr in den Gärten Mecklenburg-Vorpommerns geringere Spuren als in den Vorjahren. Nach Beobachtung von Kleingärtnern sind weniger Spanische Wegschnecken unterwegs. Die Leiterin der Abteilung Pflanzenschutz des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (Lallf) in Greifswald, Margit Nagel, führt dies auf Trockenheit zurück. Die braunen Nacktschnecken legen nur einmal im Jahr im Herbst ihre Eier ab. „Wenn es dann zu trocken ist, trocknen die Eier aus“, sagte Nagel. Das sei im vergangenen Jahr in einigen Regionen der Fall gewesen.

Dass die eingeschleppte Spanische Wegschnecke wieder verschwinden könnte, hält Nagel für unwahrscheinlich. „Sie hat sich etabliert“, sagte sie. Natürliche Feinde haben die gefräßigen Tiere nicht. Selbst Igel verschmähen die Schnecken wegen ihres festen Schleims. Einzig Laufenten würden diese Nacktschnecken fressen, die ihrerseits vor allem Rittersporn, Dahlien, Sonnenblumen oder Tagetes lieben und im Gemüsebeet Basilikum, Salat, Kohl und Bohnen bevorzugen.

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