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Hochzeit in MV : Schnapszahlen werden seltener

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Richtige „Schnapszahldaten“ zum Heiraten stehen bis 2022 nicht mehr auf dem Kalender

svz.de von
erstellt am 22.Jan.2017 | 20:45 Uhr

Was gehört zu einer unvergesslichen Hochzeit? Neben den richtigen Partnern und dem richtigen Ort  ist vielen Paaren das Datum wichtig: Es soll originell sein und gut merkbar. Wirkliche Schnapszahl-Tage gibt es seit dem 12.12.12 nicht mehr. Bis dahin hatte jedes Jahr in diesem Jahrhundert mindestens ein perfektes Datum dieser Art zu bieten. Da die meisten Liebespaare nicht bis zum 22.2.22 auf das Ja-Wort warten wollen, sind in diesem Jahr der 1.7.17, der 7.7.17 und der 17.7.17 begehrt, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Mecklenburg-Vorpommern ergab.

Die Schweriner Standesbeamtin Christina Kreth bestätigt eine erhöhte Nachfrage nach diesen Daten. Sieben Eheschließungen seien bereits für den 1.7. angemeldet, elf am 7.7. und fünf am 17.7., einem Montag und eher schwachen Tag für Trauungen. Sie meint, dass Aberglauben hinter der Wahl dieser Termine stecken könnte. „Sie sollen Glück bringen“, sagt sie. Dazu kommt noch, dass Heiraten im Sommer beliebter ist als im Winter. „Die Hauptsaison geht von Mai bis September“, sagte Kreth. „Der stärkste Monat ist der August.“ Dann sei die Wahrscheinlichkeit, einen Tag mit schönem Wetter zu erwischen, am größten.

Im Leuchtturm am Kap Arkona auf Rügen sind alle angebotenen fünf Termine an den Tagen mit dem besonderen Datum ausgebucht.

Laut Standesbeamtin Kirsten Jochim vom Amt Nord-Rügen, gibt es nur eine Ausnahme auf der Insel: „Der Leuchtturm ist gerade im Sommer ein sehr beliebter Trauort und dadurch gab es für diese Tage kein merklich höheres Interesse“, sagte die Standesbeamtin.

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