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Wohlenberger Wiek : Schnabelwal höchstwahrscheinlich tot

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erstellt am 23.Okt.2015 | 15:32 Uhr

Der Schnabelwal, der seit Ende September vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns schwamm, ist höchstwahrscheinlich tot. Am Morgen sei an der schwedischen Küste nahe Karlskrona ein toter Schnabelwal angespült worden, sagte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Harald Benke, am Freitag. Die ersten äußeren Merkmale des toten Tieres seien identisch mit dem Wal aus der Wohlenberger Wiek.

Zur genauen Identifikation würden jetzt noch Fotoaufnahmen der rechten Körperhälfte benötigt. Der Wal aus der Wohlenberger Wiek hatte dort markante Narben eines Neunaugenbisses. „Das ist eine traurige Nachricht“, sagte Benke. Der vier Meter lange Wal - ein Sowerby-Zweizahnwal - hatte erst in der vergangenen Woche einen Weg aus den flachen Ostseegewässern um Wismar gefunden.  Ein Sowerby-Zweizahnwal war bislang nur einmal - 1913 an der Greifswalder Oie - vor deutschen Ostseegewässern nachgewiesen worden.

Ostseeweit gab es seit 1880 laut Meeresmuseum insgesamt 11 Nachweise.

Das Tier ist nach Angaben des Meeresmuseums als Irrgast in die Ostsee gelangt. Sein natürliches Verbreitungsgebiet sind die Nordsee und Atlantik. Die Todesursache ist noch unklar. Der Kadaver des in Schweden angelandeten Tieres soll im Naturhistorischen Museum in Stockholm untersucht werden.

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