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6. Güstrow-Schau : Schau punktet mit mehr Qualität

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Mehr als 6000 Besucher zog am Wochenende zur Messe. 80 Aussteller - Firmen, Institutionen und Vereine -präsentierten sich an zwei Tagen in der Kongresshalle. Sie zeigten den Güstrowern was sie zu bieten haben.

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erstellt am 05.Mär.2012 | 10:24 Uhr

Güstrow | Mehr als 6000 Besucher zog am Wochenende die 6. Güstrow-Schau an. 80 Aussteller - Firmen, Institutionen und Vereine -präsentierten sich an zwei Tagen in der Kongresshalle. Sie zeigten den Güstrowern was sie zu bieten haben, nutzten die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und wollten insbesondere das Interesse junger Leute wecken. Die Suche nach Auszubildenden treibt die Firmen um.

Nachwuchssorgen beklagt u.a. der Fachverband Garten- und Landschaftsbau. "Wir werben für die Ausbildung zum Landschaftsgärtner, wollen den Beruf bekannter machen und aufzeigen, wie vielfältig er ist", betont Petra Bogenschneider, Referentin für Nachwuchsgewinnung beim Fachverband. Erstmals nutze man dafür die Güstrow-Schau. Ansonsten stelle sich der Fachverband direkt auf Ausbildungsmessen und in Schulen vor. Aber es seien einfach zu wenig Jugendliche unter den Besuchern, bedauert Thilo Warda, Landschaftsgärtner aus Wardow, der eigens seinen Auszubildenden Marcel Flägel mitgebracht hatte. Der 17-Jährige stand bereit, um von seinen eigenen Erfahrungen zu berichten. "Es ist ein sehr kreativer Beruf", sagt er.

Auch am Stand des Diakonievereins Güstrow ging es nicht allein um die vielfältigen Angebote des Vereins, sondern auch darum, die "Berufe im sozialen Bereich attraktiver darzustellen", betonte Andrea Zobel, Bereichsleiter Behindertenhilfe und Sozialpsychatrie. Zum Thema Ausbildung war auch erstmals die Bundeswehr zur Güstrow-Schau "angerückt".

Andere Aussteller wollten schlicht dabei sein und sich den Güstrowern wieder einmal vorstellen. So hörten die Besucher am Stand des Küchenstudios Anders, dass man dort keinesfalls nur Küchen kaufen kann, sondern viel mehr, z.B. Geschirr und Dekoratives. Auch Dietmar Kriemann will sich zeigen. "Meine Lage in Dettmannsdorf ist nicht so toll. Hier auf der Güstrow-Schau gibt es ein größeres Publikum und es zahlt sich aus", weiß der Bäckermeister aus den vergangenen Jahren.

"Wir sind schon eine große Familie geworden", resümiert Axel Wulff, Vorsitzender des veranstaltenden Gewerbevereins, der mit der Barlachstadt, der AOK Nordwest, der Industrie- und Handelskammer Rostock, der Kreishandwerkerschaft, der Schweriner Volkszeitung und dem Bilse-Institut Güstrow viele Partner hatte. Die Schau habe an Qualität gewonnen, "die Ausrichtung auf die Ausbildung tolle Firmen angezogen", schätzt er ein. Auch er hätte sich mehr junge Besucher gewünscht.


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