Neubrandenburg : Schädelfund: Suchaktion ohne Erfolg

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Erste Suchaktion der Polizei blieb ohne greifbares Ergebnis

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03. Januar 2018, 20:00 Uhr

Die Identität des Toten, dessen skelettierter Kopf im Camminer See bei Neubrandenburg aufgetaucht war, bleibt weiter unklar. Die erste größere Suchaktion der Polizei nach weiteren Skelettteilen an dem See blieb am Mittwoch ohne greifbares Ergebnis.

Wie eine Polizeisprecherin sagte, hatten etwa 30 Polizisten und mehrere Leichenspürhunde über Stunden zwei unterschiedliche Uferabschnitte und den Schilfgürtel bei Warbende und Cammin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) unter die Lupe genommen.

Schneeregen und aufgeweichter Boden hätten die Suche jedoch erheblich erschwert. Bisher ist weiter unklar, zu wem das gefundene Körperteil gehört. Die Polizei bringt den Fund, den ein Spaziergänger am Silvestertag im Schilf des Sees machte, bisher aber nicht mit einem Verbrechen in Verbindung.

Der gefundene Schädel soll in den nächsten Tagen von Rechtsmedizinern in Greifswald genauer untersucht werden. Zunächst würden vor allem Vermisstenfälle geprüft, hieß es. So wird seit Sommer 2016 ein 37 Jahre alter Mann aus einem Nachbarort vermisst. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ergeben sich für die Polizei aber keine konkreten Ansätze für weitere Suchmaßnahmen, erklärte die Sprecherin.

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