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Schweine-Transporter verunglückt auf A 24 : Rutschiger Start in die Woche

vom

Ein mit Schweinen beladener Lastwagen hat am Montagabend für einen Unfall und eine lange Sperrung auf der Autobahn 24 gesorgt. Meteorologen sagen weiter etwas Schnee und Frost bis minus zehn Grad voraus.

svz.de von
erstellt am 11.Dez.2012 | 09:18 Uhr

Neubrandenburg | Der Winter hat den Verkehr fest im Griff - und eine Änderung ist nicht in Sicht. "Es wird bis Donnerstag wieder bis zu minus zehn Grad kalt", sagte Uwe Ulbrich vom Wetterdienst Meteomedia auf der Insel Hiddensee. Schnee werde es "nicht mehr so viel" geben.

Schweine-Transporter verunglückt auf A 24 - 12 Stunden Sperrung

Ein mit Schweinen beladener Lastwagen hat am Montagabend für einen Unfall und eine lange Sperrung auf der Autobahn 24 von Hamburg nach Berlin gesorgt. Wie ein Polizeisprecher in Ludwigslust am Dienstag sagte, stieß der Lkw kurz vor der Abfahrt Neustadt-Glewe mit einem Auto zusammen und beide Fahrzeuge rutschten in einen Graben. Die A 24 war in Fahrtrichtung Berlin zur Bergung rund zwölf Stunden bis zum Morgen gesperrt. Bei dem Unfall wurde der Beifahrer im Lkw verletzt, die Fahrer beider Fahrzeuge blieben unverletzt. Die Schweine seien geborgen und zu einer Notschlachtung gefahren worden. Der Schaden wurde auf rund 60 000 Euro geschätzt.

In der Nacht zum Dienstag haben erneut Schneeverwehungen und Glätte für Behinderungen im Straßenverkehr gesorgt. Es kam zu einer Reihe von Unfällen.

70 glättebedingte Unfälle am Montagmorgen

Am Montagmorgen hatten Schneefall und Frost den Verkehr vor allem im Osten Mecklenburg-Vorpommerns behindert.

Bei knapp 70 glättebedingten Unfällen von Rügen bis Pasewalk und Waren blieb es bei Blechschäden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Neubrandenburg sagte. In Vorpommern gab es am Morgen noch leichten Frost, in Neubrandenburg und weiter westlich nicht. "Die Autofahrer haben sich gut auf die winterlichen Verhältnisse eingestellt", lobte auch Antje Unger von der Polizeiinspektion Stralsund die Kraftfahrer.

Allerdings bestätigten auch hier Ausnahmen die Regel: Ein 44-jähriger Autofahrer fuhr seinen 70 000 Euro teuren Wagen auf der Autobahn 19 nach Berlin nahe Röbel (Mecklenburgische Seenplatte) zu Schrott, weil er laut Polizei zu schnell war. Der Mann aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark raste bei Schneematsch gegen die Mittelleitplanke, stürzte mit seinem Auto eine Böschung hinab und überschlug sich - blieb aber äußerlich unverletzt.

Zu kurzzeitigen Sperrungen kam es auf der Autobahn 20 Lübeck-Stettin (Szczecin) zwischen Pasewalk (Vorpommern-Greifswald) und Prenzlau (Brandenburg). Unweit von Klockow (Kreis Uckermark) fuhr ein Auto gegen die Mittelleitplanke und blieb auf der Überholspur Richtung Norden stehen, woraufhin zwei weitere Autos in die Unfallstelle fuhren. Verletzte gab es nicht, der Schaden wurde auf rund 8000 Euro geschätzt.

Aufgrund des winterlichen Wetters kam es gestern zu Einschränkungen beim Schulbusverkehr. Das Bildungsministerium wies darauf hin, dass Kinder, die wegen der widrigen Witterung die Schulen nicht erreichen können, grundsätzlich entschuldigt sind.

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