GEZ : Rundfunkgebühr könnte um 73 Cent sinken

Erstmals in der Geschichte der gebührenfinanzierten Rundfunkanstalten wird der Rundfunk- und TV-Beitrag ab Januar 2015 voraussichtlich sinken.

svz.de von
19. Dezember 2013, 12:00 Uhr

Erstmals in der Geschichte der gebührenfinanzierten Rundfunkanstalten wird der Rundfunk- und TV-Beitrag ab Januar 2015 voraussichtlich sinken. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfiehlt den Ländern eine Beitragssenkung um 73 Cent auf 17,25 Euro monatlich. Das geht aus dem Entwurf des 19. KEF-Berichts hervor, den die Kommission gestern den Rundfunkanstalten und der Rundfunkkommission der Länder vorlegte. Der Bericht ist Grundlage für die Entscheidung der Länder, die der Empfehlung in der Regel folgen.

Nach den Berechnungen der KEF werden die Rundfunkanstalten bis zum Ende der aktuellen Gebührenperiode 2016 30,814 Milliarden Euro einnehmen. Das sind 1,146 Milliarden Euro mehr, als die Anstalten im April 2013 als Bedarf angemeldet hatten. Die Kommission empfiehlt, die Hälfte der zu erwarteten Mehreinnahmen für eine Senkung des Rundfunkbeitrags zu verwenden. Diese würde ab 2015 zunächst bis zum Ende der Periode 2016 gelten.

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