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Wildunfälle : Rügen testet blaue Wildwarnreflektoren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Heiße Diskussion um Wildwarnreflektoren an Straßen: Schützen blaue Reflektoren an Straßenrändern vor Wildunfällen?

Heiße Diskussion um Wildwarnreflektoren an Straßen: Ob blaue Reflektoren an Straßenrändern vor Wildunfällen schützen, will jetzt der Landkreis Vorpommern-Rügen im Alleingang auf Kreisstraßen prüfen. Auch der Landtag macht Druck. In einem Antrag von SPD- und CDU-Fraktion, der gestern zur Abstimmung stand, wird die Landesregierung aufgefordert, die Einführung von Wildwarnreflektoren zu prüfen.

Im Jahr 2014 ereigneten sich nach Angaben des Verkehrsministeriums landesweit 12 700 Wildunfälle mit 132 verletzten Personen. Das waren zwar rund 500 Unfälle weniger als im Vorjahr. Allerdings kamen im vergangenen Jahr 21 Personen mehr zu Schaden als 2013.

 „Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel“, sagt der Sprecher des Landkreises Rügen, Olaf Manzke. Auf Rügen sollen Reflektoren an Leitpfosten der Kreisstraße zwischen Bergen und Putbus angebracht werden. Gemeinsam mit der Polizei und dem Jagdverband Rügen will Landrat Ralf Drescher (CDU) deren Wirkung in einem zweijährigen Versuch überprüfen. Die Jäger übernehmen die Kosten, sagte Manzke. 

Vor dem Alleingang hatte das Verkehrsministerium die Installation auf Rügen abgelehnt, weil es bereits Test gegeben habe, deren Ergebnisse nicht eindeutig seien. Nun will die Landesregierung eine Studie von Wissenschaftlern der Uni Göttingen abwarten. Ergebnisse sollen 2017 vorliegen.

 

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