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Mecklenburg-Vorpommern

18. November 2017 | 15:14 Uhr

Stralsund : Rücktritt von Caffier gefordert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Kreisverband der Jungen Union in Vorpommern-Rügen fordert eine Verjüngungskur und Konsequenzen aus den Wahlen

svz.de von
erstellt am 12.Sep.2016 | 20:45 Uhr

Die Junge Union in Vorpommern-Rügen fordert nach dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl den Rücktritt von Parteichef Lorenz Caffier. Das landesweite Abschneiden der CDU und die fehlende Eigenkritik der Verantwortlichen, vor allem von Spitzenkandidat Lorenz Caffier, seien keinesfalls erfreulich, sagte JU-Kreisvorsitzender Georg Günther gestern. Die Junge Union in Vorpommern-Rügen, die sich am Freitag zur Wahlauswertung traf, sei sich in dieser Einschätzung einig. Neben dem Rücktritt Caffiers müsse zudem die Landesgeschäftsstelle personell umgebaut werden. Zudem müsse der Landesteil Vorpommern in den neuen Fraktionsämtern besser vertreten sein. Günther sagte, er habe in der vergangenen Woche viele Gespräche mit Parteimitgliedern geführt. Die Forderung nach personellen Konsequenzen in der Parteispitze sei keine Einzelmeinung. An der Sitzung am Freitag hatten 15 der 93 Mitglieder des JU-Kreisverbandes teilgenommen. Von seiner Kritik nahm Günther Wirtschaftsminister Harry Glawe aus. Glawe, Kreisvorsitzender in Vorpommern-Rügen, habe für die Region sehr gute Arbeit geleistet, sagte Günther.

Nach dem im Vergleich zum Westteil des Landes sehr guten Abschneiden der CDU im nördlichen Vorpommern fordert die Junge Union auch eine stärkere Präsenz von vorpommerschen Landtagsabgeordneten bei der Verteilung von Fraktionsämtern in Schwerin.

Zuvor hatte bereits der Anklamer CDU-Stadtvertreter Bernd Wieczorkowski den Rücktritt des Landesparteivorsitzenden und Spitzenkandidaten Caffier gefordert. „Es kann nicht sein, dass in Schwerin bereits wieder Posten verteilt werden, als wäre nichts passiert“, sagte er. Aus dem schlechtesten Wahlergebnis aller Zeiten müssten jetzt Konsequenzen gezogen werden, speziell im Landesvorstand.

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