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Mecklenburg-Vorpommern

26. September 2017 | 10:59 Uhr

Rostocks Revierleiter im Amt

vom

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erstellt am 23.Mär.2011 | 08:35 Uhr

Rostock | Von insgesamt 22 000 Straftaten hat die Polizei im vergangenen Jahr 56,9 Prozent aufklären können. Bei Vermögens- und Fälschungsdelikten lag die Erfolgsquote sogar bei 93 Prozent. „Die Sicherheit auf unseren Wegen, Straßen und Plätzen ist größer geworden“, sagt Polizeioberrat Michael Ebert von der Polizeiinspektion Rostock. An diese Erfolgszahlen wollen auch die neuen Leiter der Rostocker Polizeireviere anknüpfen. Gestern hat der Inspektionsleiter Ebert Hans-Jürgen Klingbeil (Revier Reutershagen), Holger Meysing (Revier Lichtenhagen) und Uwe Tredup (Revier Dierkow) in ihr neues Amt erhoben. Darüber hinaus wurde Lothar Fetzer zum Leiter der Führungsgruppe und Sibylle Hofmann zur Leiterin des Kriminalkommissariats ernannt.

Ziel: Mehr Präsenz auf den Straßen zeigen

Zu den Aufgaben der Führungskräfte gehört die Vor- und Nachbereitung sowie Ausführung von Einsätzen in ihrem jeweiligen Stadtgebiet. „Das setzt ein hohes Maß an Erfahrungswissen voraus“, unterstreicht Ebert, der in der Inspektion die Verantwortung für 430 Mitarbeiter trägt. Bis zu 140 Einsätze haben seine Leute pro Tag zu bewältigen. „Beispielsweise erforderte die Suche nach vermissten Personen den Einsatz in 316 Fällen“, so Ebert. Die Beamten konnten außerdem 590 Täter auf frischer Tat stellen.

Mit der neuen Struktur in den Revieren sei es möglich, schneller zu reagieren. „Das liegt daran, dass wir das Personal in den Revieren verstärkt haben und für operative Aufgaben freihalten“, sagt Thomas Laum, Präsident des Polizeipräsidiums Rostock. Die Umstrukturierung des Präsidiums betrachtet er als Antwort auf den demografischen Wandel. Die geringere Zahl der Einwohner und die älter werdende Bevölkerung verändere die Aufgaben der Polizei, so Laum. Daher verfolge die Polizei das Ziel, auf den Straßen präsenter zu sein. „Es muss uns gelingen, noch deutlicher in der Hansestadt wahrgenommen zu werden“, so Ebert. Gerade was die Verkehrsunfallstatistik angeht, ist der Polizeioberrat noch unzufrieden. Im vergangenen Jahr wurden rund 6000 Unfälle verzeichnet.


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