Rostocker sollen den Verkehr planen

Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne)
Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne)

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13. Januar 2012, 09:38 Uhr

Rostock | Jetzt sind die Rostocker gefragt: Für das neue integrierte Gesamtverkehrskonzept (IGVK) will Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) Verkehrskonferenzen in den einzelnen Stadtteilen abhalten. "Durch die tagtägliche Teilnahme am Verkehrsgeschehen, das eigene Erleben und die spezifische Kenntnis der Menschen vor Ort erwarte ich bei der Entwicklung des Lebensumfelds und speziell bei der Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes wichtige Anregungen", sagt Matthäus.

Den Auftakt am 26. Februar macht eine Konferenz in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Veranstaltungsort ist in diesem Fall die Aula der Borwinschule. Der Beginn ist für 19 Uhr angesetzt, damit auch Berufstätige ohne Probleme an dem Arbeitstreffen teilnehmen können. Knapp einen Monat später, am 22. März, folgt eine Konferenz in Lichtenhagen. Auch sie beginnt um 19 Uhr. Veranstaltungsort ist die Aula der Hundertwasserschule. Nach und nach sollen so alle 19 Rostocker Stadtteile in die Planung einbezogen werden. Zur Terminfestlegung wurden alle Ortsbeiräte angeschrieben.

Außerdem wurden auch alle Rostocker Schulen gebeten, eine Stellungnahme bezüglich des Schulumfelds abzugeben. Vor allem die Schulwegsicherung und das unmittelbare Umfeld stehen dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Alle abgegebenen Stellungnahmen sollen zunächst ausgewertet werden. Zusammen mit den Anregungen der Einwohner und Ortsbeiräte bilden sie dann die Grundlage für die Erarbeitung des neuen IGVK. Über die Termine der folgenden Ortskonferenzen will der Umweltsenator rechtzeitig informieren.

Die Neuauflage des integrierten Gesamtverkehrskonzepts soll bis 2014 festgezurrt werden. Derzeit laufen dafür noch umfangreiche Voruntersuchungen, um die Diskussion auf der Grundlage von Fakten und belastbaren Zahlen führen zu können, so der Senator. Auf dieser Basis sollen auch die Anregungen der Einwohner aufgenommen werden.

Seit 1998 bildet das von der Bürgerschaft verabschiedete integrierte Gesamtverkehrskonzept der Hansestadt Rostock die Grundlage für die Verkehrsentwicklungsplanung in der Hansestadt. Das IGVK wird dabei von der Verwaltung als verkehrspolitischer Rahmenplan genutzt. Über die vorgenommenen Maßnahmen informiert sie regelmäßig die Bürgerschaft.


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