Nach angekündigter Studenten-Demo : Rostocker Rektor reagiert

Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, möchte dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Perspektive im Nordosten bieten.
Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, möchte dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Perspektive im Nordosten bieten.

Räumliche Bedingungen für künftige Grundschullehrer bessern sich ab Juli

Karin.jpg von
06. April 2018, 21:00 Uhr

„Die Forderungen der Grundschulpädagogik-Studierenden sind berechtigt, so dass sich die Uni-Leitung mit dem Bildungsministerium um rasche Abhilfe bemüht“, reagierte der Rektor der Universität Rostock, Prof. Wolfgang Schareck, gestern auf unsere Veröffentlichung über Missstände in der Lehramtsausbildung. Für die räumlichen Gegebenheiten seien Lösungen in Sicht. Nach erforderlicher Instandsetzung von Räumen in der Jakobi-Passage werden die Grundschulpädagogen ab 1. Juli 2018 bis zum endgültigen Umzug ins Ulmicum in die Innenstadt ziehen.

Das Hauptproblem stellten aber die fehlenden und unzureichenden personellen Kapazitäten dar. Mit der Verstetigung der Hochschulpaktmittel könnten Lehrkräfte unbefristet eingestellt und so stärker in der Lehre eingesetzt werden. „Universität und Bildungsministerium sollten gemeinsam für mehr Lehrpersonen im Lande sorgen, die dann flexibler in Schule und Universität eingesetzt werden können“, so Schareck. Zudem plädierte er für eine raschere Einstellung von Referendarinnen und Referendaren nach dem Ersten Staatsexamen anhand einer Vorzensur aus den Modulbenotungen – mit der Möglichkeit, das abschließende Zeugnis nachzureichen.

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