Rostocker auf Forschungsreise

<strong>Das Forschungsschiff 'Meteor'</strong> lief vor 26 Jahren in Travemünde vom Stapel und durchquert seither die Weltmeere. Foto: NNN
Das Forschungsschiff "Meteor" lief vor 26 Jahren in Travemünde vom Stapel und durchquert seither die Weltmeere. Foto: NNN

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12. Juni 2012, 09:36 Uhr

Rostock | Das Forschungsschiff "Meteor" des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ist derzeit auf großer Expedition. Noch knapp zwei Monate wird die Besatzung in der Ostsee kreuzen und dabei auch dreimal die Hansestadt anlaufen. Gestern machte die "Meteor" das erste Mal in Rostock Halt, um einen Teil der Crew für den nächsten Fahrabschnitt auszutauschen. Dieser wird die Besatzung unter Leitung von Professor Dr. Klaus Jürgens in das Gotlandbecken und in die zentrale Ostsee bringen.

Ziel der Expedition ist die Untersuchung der Sommerblüte von Blaualgen sowie der Auswirkungen tauender Permafrostböden auf das mikrobielle Leben in der Ostsee. Der erste Abschnitt der Expedition führte das Schiff von Lissabon nach Reykjavik und schließlich nach Stavanger in Norwegen. Von dort an übernahmen die Forscher des IOW in den 20 bordeigenen Laboren das wissenschaftliche Ruder. In regelmäßigen Abständen werden Wasserproben auf das mikrobielle Leben untersucht.

Am 26. Juni kehrt die "Meteor" erneut nach Rostock zurück, um sich dann für den finalen Abschnitt der Forschungsreise zu rüsten. Dann bricht die Crew unter Leitung von Professor Dr. Gregor Rehder in die zentrale Ostsee auf. Am 23. Juli wird die Expedition beendet, ebenfalls in der Hansestadt.

Seine Karriere begann das Forschungsschiff "Meteor" vor 26 Jahren in Travemünde, wo es vom Stapel lief. Seither war es im Atlantik von Tromsö bis Kapstadt, im Mittelmeer, im Schwarzen Meer und im Indischen Ozean unterwegs.


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