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Mecklenburg-Vorpommern

20. November 2017 | 08:49 Uhr

Bau am Flughafen : Rostock-Laage hilft Berlin

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bauarbeiten und ein Nachtflugverbot am Flughafen Berlin-Schönefeld machen das notwendig

Aufgrund von Bauarbeiten an der Nordbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld gilt bis voraussichtlich Ende Oktober ein Nachtflugverbot zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens für den Hauptstadtflughafen. Der Flughafen Rostock-Laage ist einer von insgesamt vier Flughäfen in Deutschland, für den nachts keine Flugbeschränkung für Passagierverkehr gelten, informiert Petra Proba vom Flughafen Rostock-Laage.

Die Airline easyJet hat mit dem Laager Flughafen über den Zeitraum der Bauarbeiten in Berlin eine Vereinbarung getroffen, um bei Bedarf die Maschinen, die nachts in Berlin nicht mehr landen dürfen, nach Laage umzuleiten. Vor Ort wurden dafür Vorbereitungen getroffen und ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, um die zusätzlichen Landungen abfertigen zu können. Tower und Feuerwehr werden zwei Stunden länger besetzt und das Team des Flughafens steht bereit, um die Reisenden in Empfang zu nehmen, die Busse für Passagier- und Crewtransport zu organisieren und die Verpflegung der Passagiere zu gewährleisten.

Über eine geplante Landung wird der Flughafen durch die Piloten ca. 20 Minuten vor der Landung informiert, denn so lange dauert ein Flug von Berlin nach Rostock. In diesem Zeitraum müssen dann alle Bereiche für die Abfertigung besetzt werden. Die Maschinen der easyJet werden nachts in Rostock-Laage geparkt und fliegen mit neuer Crew morgens nach Berlin-Schönefeld, um den täglichen Flugplan pünktlich starten zu können.

Die erste Maschine wurde in der Nacht zu Donnerstag abgefertigt. Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage: „Heute Nacht um 0.33 Uhr wurde der Service des Flughafens Rostock-Laage erstmalig durch einen Airbus A319 der easyJet in Anspruch genommen. Die Maschine, aus Barcelona kommend, landete mit 154 Passagieren in Rostock-Laage.“ Für den Flughafen sei dies ein erster Schritt in ein neues Geschäftssegment, welches mit easyJet als Referenzkunden zukünftig erweitert werden könne, sagt Hausmann weiter.

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