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Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) : Rostock: Ist der Fisch drin, der drauf steht?

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Der Fischverkauf hat an der Küste Hochsaison - und auch die Täuschung der Verbraucher. Nicht immer hat der Kunde den Fisch auf dem Teller oder in der Verpackung, der es laut Speisekarte oder Etikett sein müsste.

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erstellt am 21.Jul.2011 | 07:27 Uhr

Rostock | Der Fischverkauf hat in der Urlaubszeit an der Küste Hochsaison - und manchmal auch die Verbrauchertäuschung. Nicht immer hat der Kunde den Fisch auf dem Teller oder in der Verpackung, der es laut Speisekarte oder Etikett sein müsste, teilte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock am Donnerstag mit. Seit Beginn der Urlaubssaison wurden die Kontrollen der Informationen zu Fischereierzeugnissen verstärkt, sagte Fischereidirektor Thomas Richter.

"In einem Fall wurde auf einer Speisekarte ,Frischer Ostseelachs`angeboten, in den Einkaufsunterlagen war aber ausschließlich ,Norwegischer Zuchtlachs` benannt. Das ist Verbrauchertäuschung, die als Straftatbestand geahndet werden kann", erläuterte Richter. An Verkaufstheken müssten Art und Name des Fisches, Produktionsmethode (Fang, Aquakultur oder Binnenfischerei) und die Herkunft (Fanggebiet, Erzeugungsland) für den Kunden gut lesbar angebracht sein.

Bei 119 Kontrollen im vorigen Jahr war die Fischetikettierung in 88 Fällen (75 Prozent) nicht ganz korrekt. In 22 Fällen davon gab es Beanstandungen wegen irreführender Bezeichnung, z.B. Heilbutt statt Schwarzer Heilbutt. 56 Mal wurde ein Verwarnungsgeld verhängt, neun Bußgeldverfahren eröffnet. In zwei Fällen leitete die Staatsanwaltschaft Strafverfahren wegen Verbrauchertäuschung ein.

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