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Preisspiegel : Rostock ist das teuerste Pflaster für Häuslebauer in MV

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hier müssen bis zu 300 Euro je Quadratmeter Bauland auf den Tisch gelegt werden.

Rostock ist weiterhin das teuerste Pflaster für Häuslebauer und Immobilienkäufer in Mecklenburg-Vorpommern. In der größten und wirtschaftsstärksten Stadt des Landes müssen bis zu 300 Euro je Quadratmeter Bauland auf den Tisch gelegt werden, wie aus dem Immobilien-Preisspiegel 2017 der Bausparkasse LBS hervorgeht, der gestern im Internet veröffentlicht wurde.

Für eine neue Eigentumswohnung sind in Rostock demnach bis zu 3800 Euro pro Quadratmeter fällig. Auch in anderen küstennahen Städten sind die Preise teils hoch: So haben die Immobilienexperten für Greifswald Baugrundstückspreise von bis zu 280 Euro pro Quadratmeter ermittelt, für Stralsund bis zu 250, für Wismar bis zu 220 Euro. In Neubrandenburg hingegen sind nur maximal 120 Euro je Quadratmeter fällig.

„Welchen Preis ein Objekt erzielen kann, hängt maßgeblich von seinem Standort und seiner Lage ab“, heißt es in dem Immobilien-Preisspiegel. Generell gelte: Je höher der Wohlstand in einer Region, desto höher die Preise. Der Wert eines Hauses sei grob gesehen in Ostdeutschland am niedrigsten und steige gegen den Uhrzeigersinn über den Norden und Westen bis in den „reichen Süden“ an. Außerdem sind Immobilien laut LBS in der Großstadt in der Regel teurer als auf dem Land. Das gilt auch für Mecklenburg-Vorpommern, wo die Immobilienpreise in zehn größeren und kleineren Städten untersucht wurden.

In Güstrow etwa müssen für einen Quadratmeter Bauland bis zu 90 Euro bezahlt werden. In Bad Doberan sind es– wegen der Küstennähe – allerdings bis zu 150 Euro. In Neustrelitz muss ein Häuslebauer bis zu 100 Euro je Quadratmeter auf den Tisch legen, in Waren an der Müritz und Schwerin jeweils bis zu 140 Euro.

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