Bürgerschaft : Rostock bewirbt sich um die Bundesgartenschau 2025

<p>Vision für Rostocks Entwicklung durch die Buga 2025: Markthalle und Museum könnten den Stadthafen prägen. Mit einer Brücke soll dieser mit Gehlsdorf verbunden werden. Auf der gegenüberliegenden Seite sollen ein Stadtstrand (Fährhufe),  der Hechtgraben als  grüner Ort der Entschleunigung, ein Stadtpark unterhalb von Dierkow-West und das Warnow-Quartier, wo jetzt Veolia ist, entstehen.</p>
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Vision für Rostocks Entwicklung durch die Buga 2025: Markthalle und Museum könnten den Stadthafen prägen. Mit einer Brücke soll dieser mit Gehlsdorf verbunden werden. Auf der gegenüberliegenden Seite sollen ein Stadtstrand (Fährhufe),  der Hechtgraben als  grüner Ort der Entschleunigung, ein Stadtpark unterhalb von Dierkow-West und das Warnow-Quartier, wo jetzt Veolia ist, entstehen.

Die Hansestadt Rostock wird sich um die Austragung der Bundesgartenschau im Jahr 2025 bewerben.

svz.de von
16. Mai 2018, 20:44 Uhr

Dies beschloss die Bürgerschaft am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit. Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) hatte schon in den vergangenen Wochen darauf hingewiesen, dass die Buga einen großen Entwicklungsschub auslösen werde. Damit könnten Investitionen in die Infrastruktur von weit mehr als 100 Millionen Euro ausgelöst werden.

Zudem könne mit einer 50-prozentigen Förderung gerechnet werden, hieß es. Das Wirtschaftsministerium habe der Stadt signalisiert, dass Infrastrukturmaßnahmen als Teil einer Stadtentwicklungskonzeption gefördert werden können, wenn sie die touristische Infrastruktur verbessern und gewerbliche Ansiedlungen ermöglichen. Dagegen werde die Bundesgartenschau als Veranstaltung nicht gefördert.

Die Befürworter einer Bewerbung wiesen in den vergangenen Wochen darauf hin, dass vor allem der Stadthafen und das gegenüberliegende Warnowufer dringend der Entwicklung bedürfen. So könnten im Stadthafen ein Museum und eine Markthalle gebaut werden. Die Rede ist auch von Sportanlagen oder einer Freiluft-Arena im Stadtteil Gehlsdorf. Zudem soll eine Klappbrücke über die Warnow gebaut werden.

Bereits 2003 war die Hansestadt Ausrichter der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA). Sie war ein Erfolg für die Entwicklung der Stadt, allerdings wurde auch ein Defizit von rund 20 Millionen Euro erwirtschaftet. Kritisiert wurde damals ein fehlendes Nachnutzungskonzept.

Eine Sprecherin der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft sagte, dass möglicherweise noch in diesem Jahr der Zuschlag für die Buga 2025 erfolgt. Medienberichten zufolge soll auch noch Wuppertal in Nordrhein-Westfalen auf der Bewerberliste stehen.

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