Binnen-Seehund : „Robbie“ starb an vielen Einzelerkrankungen

Seehund „Robbie“
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Seehund „Robbie“

Nach der Untersuchung des Seehund-Kadavers könne eine einzelne Todesursache ausgeschlossen werden.

svz.de von
14. März 2014, 21:00 Uhr

Der von der Ostsee in die Peene eingewanderte Seehund „Robbie“ ist an einer Vielzahl von Einzelerkrankungen gestorben. Nach der Untersuchung des Kadavers könne eine einzelne Todesursache ausgeschlossen werden, teilte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei gestern in Rostock mit. Letztlich hätten die Vielzahl der Krankheiten und der Stress zur Schwächung des Tieres und dann zum Versagen des Herz-Kreislauf-Systems geführt.

Das weibliche Jungtier „Robbie“ war wochenlang munter in der Peene herumgeschwommen. Es wurde in der Vorwoche tot am Peenekanal bei Malchin entdeckt. Robben aus der Ostsee, die weite Strecken ins Binnenland schwimmen, sind sehr selten.

Bereits Anfang der Woche war bei ersten Untersuchungen des Kadavers eine leichte Gelbsucht, eine Erweiterung und Verlegung der Gallengänge sowie ein Gallenstau diagnostiziert worden. Zusätzlich litt das Tier an Lungenwürmern und einer pockenartigen Hauterkrankung.

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