zur Navigation springen

Stralsunder Ozeaneum : Riesiger Eisbär warnt vor Gasriesen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Über die Gefahren der Erdölförderung im Nordpolarmeer informiert von Dienstag an die Umweltorganisation Greenpeace im Stralsunder Ozeaneum

Über die Gefahren der Erdölförderung im Nordpolarmeer durch den russischen Energiekonzern Gazprom informiert von Dienstag an die Umweltorganisation Greenpeace im Stralsunder Ozeaneum. Bei den bis Donnerstag laufenden Aktionstagen können sich Interessenten in einer Foto-Ausstellung und Dia-Show informieren.

Zudem seien Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene geplant.Die Umweltorganisation Greenpeace fordert ein Schutzgebiet rund um den Nordpol und ein Verbot von Ölbohrungen im Arktischen Meer.

Greenpeace wirft dem Energieriesen Gazprom vor, in der Arktis „Russisches Roulette“ mit der Natur zu spielen. Gazprom beabsichtige, auch die europäischen Märkte mit Öl aus dem Nordpolarmeer zu beliefern.Im Herbst 2013 hatten Greenpeace-Aktivisten in der Petschorasee gegen eine Ölplattform von Gazprom protestiert. 30 Umweltschützer waren von russischen Behörden inhaftiert worden und kamen erst nach internationalen Protesten frei. Das Greenpeace-Schiff „Arctic Sunrise“ liegt bis heute im russischen Murmansk fest, wie eine Greenpeace-Sprecherin sagte. Russland habe angekündigt, Ende Mai über die Freigabe des unter holländischer Flagge fahrenden Schiffes zu entscheiden. Die von Russland im Zuge der Inhaftierung der Umweltschützer erhobenen Kautionen in Höhe von zwei Millionen Rubel seien inzwischen an Greenpeace International zurückgezahlt worden.

zur Startseite

von
erstellt am 22.Apr.2014 | 21:39 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen