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Weiterhin Einbruchgefahr : Rettung auf dem Müritz-Eis geübt

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Wie wichtig eine solche Übung sein kann, zeigte sich schon zu Beginn: Als das Luftkissenboot gestartet werden sollte, wollte es nicht anspringen

svz.de von
erstellt am 10.Feb.2017 | 00:00 Uhr

Bei eisigem Wind haben Spezialisten der Feuerwehr am Freitag auf der Müritz in Waren die Rettung von Verunglückten aus dem Eis trainiert. Vor rund 100 Schaulustigen fuhren Mitglieder der Wassergefahrengruppe mit einem Luftkissenboot auf die zugefrorene Müritz, wo ein in Gelb gekleideter Übungsmann vom Eis geborgen werden musste. «Solche Eisrettungen werden mindestens einmal im Winter geübt, wenn das Eis dick genug ist», sagte der Leiter der Gruppe, Rene Bensch. Einige der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr probierten einen mit langen Leinen ausgestatteten Eisschlitten aus, der ebenfalls zum Einsatz kommen kann.

Wie wichtig eine solche Übung sein kann, zeigte sich schon zu Beginn: Als das Luftkissenboot gestartet werden sollte, wollte es nicht anspringen. Erst nach gut 30 Minuten war es einsatzbereit.

Die Eisrettung ist an der Mecklenburgischen Seenplatte - insbesondere rund um Waren - wegen der vielen Gewässer besonders wichtig. Derzeit hat der Frost das Eis bereits zwischen 7 und 18 Zentimeter dick frieren lassen. Auf der Müritz, wo es sehr unterschiedlich gefroren ist, tummelten sich viele Schlittschuhläufer und einige Eissegler. Eis-Unfälle sind in den letzten Wintern an der Mecklenburgischen Seenplatte bisher ausgeblieben.  Dennoch wird vor dem Betreten der Eisflächen gewarnt.

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