Bundeswehr : Rekruten legen in Hagenow Gelöbnis ab

Einmarsch der 93 Rekruten
Einmarsch der 93 Rekruten

Die Soldaten und Soldatinnen des Panzergrenadierbataillons 401 legten nun ihr Treuebekenntnis ab.

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19. März 2015, 21:20 Uhr

In der Hagenower Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne haben gestern 93 Rekruten ihr feierliches Gelöbnis abgelegt. Sie stammen nahezu aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Soldaten und Soldatinnen des Panzergrenadierbataillons 401 hatten zu Jahresanfang ihren Dienst bei den Streitkräften freiwillig angetreten. Das Treuebekenntnis während des Appells im Beisein zahlreicher Ehrengäste und von Familienangehörigen und Freunden bildete den Höhepunkt nach der knapp dreimonatigen Grundausbildung. Musikalisch umrahmt wurde die Zeremonie vom Marinemusikkorps aus Kiel.

Der Kommandeur des Bataillons, Oberstleutnant Michael von Block-Schlesier, verwies in seiner Begrüßungsrede darauf, wie fest die Grenadiere in ihrer Heimat Westmecklenburg verwurzelt seien. Die Gästeliste sei ein Beweis für das gute Miteinander in der Region. Die Anwesenheit der vielen Vertreter beispielsweise aus der Kommunalpolitik unterstreiche die herausgehobene Bedeutung des Gelöbnis-Tages und zolle den jungen Menschen für deren Beitrag für die Gesellschaft den Respekt, den sie verdienten.

Der Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung, Michael Seidel, erinnerte als Gastredner an die heutigen realen Gefahren im Militärdienst. „Gerade Ihre Einheit, in der Sie hier ausgebildet wurden, hat hinreichend Erfahrung in heiklen Einsätzen - vom Kosovo kurz nach dem Balkankrieg bis nach Afghanistan in jüngster Zeit“, sagte er. „Sich dennoch, im Bewusstsein um diese Risiken, für einen solchen Dienst freiwillig zu melden, verdient allerhöchsten Respekt“, hob Seidel hervor.

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