Hengstparaden : Redefin startet am Sonntag durch

Das traditionelle Eröffnungsbild der Hengstparaden mit dem Kesselpauker Fred Schicketanz an der Spitze während der Probe.
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Das traditionelle Eröffnungsbild der Hengstparaden mit dem Kesselpauker Fred Schicketanz an der Spitze während der Probe.

Die Hengstparaden beginnen: Weitere Termine am 20. und 27. September - Vorverkauf vielversprechend angelaufen

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10. September 2015, 12:00 Uhr

Ungeachtet des jüngsten Riesenerfolgs der Festspiele auf dem Gestütsgelände, die entscheidenden Tage für die Redefiner und die Pferdefreunde beginnen jetzt. Am Sonntag startet die erste von drei Hengstparaden in Redefin und damit auch die wirtschaftlich wichtigste Veranstaltung für das Gestüt. Denn das muss sich besonders um seine Einnahmen kümmern, um den Zuschuss des Landes (als Besitzer des Gestütes) so gering wie möglich zu halten.

In dieser Woche haben nun die letzten Proben für die Neuauflage der nicht nur im Lande einzigartigen Pferdeshow begonnen, und die Zuschauer und Gäste dürfen sich auf die seit Jahren bewährte Mischung aus Tradition, Akrobatik und Können freuen. Auch wenn sich Bilder wie die Ungarische Post, die Römerwagen oder die historische Postkutsche wiederholen, diese Vorführungen müssen mit den Pferden und den Lenkern jedes Jahr neu trainiert, probiert und in der gewohnten Qualität erst einmal vorgeführt werden.

Insgesamt sind pro Parade 4200 Sitzplätze vorbereitet, und der Vorverkauf hat in den vergangenen Tagen deutlich an Fahrt aufgenommen. Am stärksten verkauft ist bisher die Auftaktveranstaltung am 13. September, aber auch für die beiden anderen Wochenenden sieht es bisher ganz gut aus.

Seit dem 10. August ist intensiv geprobt worden, und traditionell wird bei den Redefinern auch befreundeten Einrichtungen ein Platz eingeräumt. Für den Auftakt war da das Nationalgestüt Flyinge aus Schweden eingeplant, doch das musste sehr kurzfristig absagen. Noch kurzfristiger sagte Dr. Axel Brockmann vom Gestüt Celle zu, dass sein Haus diese Lücke füllen wird. Nicht nur für Redefins Gestütsleiterin Antje Kerber, die bereits in ihrem siebten Jahr das Gestüt leitet, eine extrem gute Nachricht.

Die Besucher werden ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändertes Gestüt vorfinden. Das liegt an den umfangreichen Sanierungsarbeiten, die in großen Teilen bereits abgeschlossen wurden. Nur das das Landstallmeisterhaus wird noch für einige Monate eine nicht zu übersehende Baustelle bleiben. Doch im Vergleich zu den anderen Jahren präsentiert sich Redefin, auch durch neue und vor allem trockenere Wege, wie aus dem Ei gepellt. Landwirtschaftsminister Till Backhaus wird als Hausherr die diesjährigen Paraden am Sonntag eröffnen. Nach den Vorführungen wird es den traditionellen Empfang für Ehrengäste und Unterstützer geben. Zu denen zählen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Unternehmen aus der Region. Ebenfalls traditionell ist der große Markt rund um das Paradegelände, der bereits weit vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung genutzt werden kann.

Am 13. September geht es los

Weitere Termine für die Hengstparaden sind am 20. und 27. September. Die Paraden beginnen immer um 13 Uhr. Von 9 bis 11 Uhr können Besucher das Gelände des Landgestütes und die Stallungen selbstständig besichtigen.

Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder: das Kinderland. Mit einem Karussell, Ponyreiten und einer Hüpfburg ist selbst für die Kleinsten bei den Hengstparaden gesorgt. In diesem Jahr wird das Kinderland durch eine kleine Eisenbahn und einen Streichelzoo ergänzt, wo viele Tiere auf ihre Streicheleinheiten warten.

Karten können grundsätzlich unter www.landgestuet-redefin bestellt werden. Zudem gibt es eine Ticket-Hotline: unter der Rufnummer 01806 – 30 03 34.

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