zur Navigation springen

Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii : Raelerts machen sich bereits Gedanken für 2013

vom

Die 36. Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii ist Geschichte. Für die Rostocker Raelert Brüder war es ein Wettkampf voller Freude, aber auch Enttäuschung.

svz.de von
erstellt am 17.Okt.2012 | 12:25 Uhr

Rostock | Die 36. Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii ist Geschichte. Für die Rostocker Raelert Brothers war es ein Wettkampf mit Licht und Schatten. Der eine, Andreas, rannte nach 14:17 Minuten Rückstand vor dem Marathon mit der zweitbesten Laufzeit noch auf den Silber-Rang. Der andere, Michael, musste als Rookie bittere Erfahrungen machen: Platz 32 bei den Profis, Gesamtrang 69 im Feld der insgesamt 2039 Starter - das war nicht das, was sich der 32-Jährige bei seinem ersten Start auf Big Island vorgestellt hatte. Auch die drei erstplatzierten Frauen Leanda Cave (USA), Caroline Steffen (Schweiz) und Mirinda Carfrae (Australien) waren vor ihm im Ziel. Es zeigte sich einmal mehr, dass beim härtesten Triathlon-Rennen der Welt nach einer nicht vollständig auskurierten Erkältung nicht das volle Leistungsvermögen abgerufen werden kann. Die Schlangenlinien beim Radfahren, die zwischenzeitliche Auszeit mit Abstieg vom "Drahtesel" kamen nicht von ungefähr.

Inzwischen haben die Raelerts in Kailua-Kona ihre "Siebensachen" gepackt, gönnen sich an einem anderen Ort noch einige Tage der Erholung, die aber auch zu einer ersten Analyse genutzt werden. Am 23. Oktober wird das Duo vom TC FIKO in Rostock zurückerwartet.

Indessen machen sich beide bereits erste Gedanken für 2013, denn nach der WM ist vor der WM. Seit 1. September läuft das Pro Ranking wieder. Andreas ist mit seinen 5400 Punkten für Platz zwei bereits auf der sicheren Seite, wird nur noch einen Ironman finishen müssen. Michaels Abschneiden war nur 300 Zähler wert. Hinzu kommen 750 für Rang 18 von der 70.3-WM. An die 3000 Punkte wird "Michi" Raelert noch ansammeln müssen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen