Bombenalarm in Grabow : Psychisch kranker Mann löst Großeinsatz aus

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Bomenalarm im Zug Fotos: Ralf Drefin

Die Meldung einer Sprenstoffvorrichtung im Zug von Hamburg nach Berlin löst in Grabow einen Polizeieinsatz aus - Kosten in Höhe von 10000 Euro entstanden.

svz.de von
26. April 2015, 10:17 Uhr

Am späten Sonnabendabend gegen 17.30 Uhr erhielt das Polizeipräsidium Rostock über die Notrufnummer von einer männlichen Person den Hinweis, dass sich im IC 2071 von Hamburg nach Berlin eine Sprengstoffvorrichtung befinden soll.

Daraufhin wurde durch die sofort informierte Bundespolizeiinspektion Rostock ein außerplanmäßiger Halt des Zuges in Grabow sowie eine Streckensperrung für diesen Bereich veranlasst.

Die im Zug befindlichen Reisenden wurde durch Kräfte der Landespolizei und Bundespolizei aus dem Zug evakuiert und in einer nahegelegenen Turnhalle, die kurzfristig durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde, untergebracht bzw. konnten mit dem Schienenersatzverkehr ihre Reise nach kurzer Zeit fortsetzen.

Eine gemeinsame Durchsuchung des Zuges durch Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei sowie eines Sprengstoffspürhundes konnten den Sprengstoffhinweis nicht bestätigen.

Daraufhin konnte um 20.10 Uhr die Strecke und der Zug wieder frei gegeben werden und die restlichen Fernreisenden konnten dann auch endlich ihre Reise fortsetzen.

Im Zuge der Ermittlungen konnte eine männliche psychisch kranke Person als Tatverdächtigter ermittelt werden, wie die Polizei mitteilt. Der Mann  befand sich unter den Reisenden im Zug. Der Tatverdächtige sei bereits schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen hierzu dauern derzeit an.

Neben den Kräften der Bundes- und Landespolizei waren auch die Freiwillige Feuerwehr sowie Rettungskräfte im Einsatz. Die eingetretenen Kosten für den Einsatz sowie der Zugausfälle kann auf deutlich über 10000 Euro beziffert werden.

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