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Aus dem Landgericht Schwerin : Prozess um Schuss in Klütz wird neu aufgerollt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Bundesgerichtshof ordnete an, dass eine andere Kammer des Landgerichts den Fall neu verhandeln muss. Das Gericht habe verschiedene Punkte nicht ausreichend geprüft.

svz.de von
erstellt am 01.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Der Prozess um einen Überfall und einen folgenschweren Schuss auf einen 19-Jährigen in einem Wohnwagen in Klütz in Nordwestmecklenburg vor fast zwei Jahren wird am Landgericht Schwerin neu aufgerollt. Drei im Januar 2015 verurteilte Männer und auch das Opfer, das als Nebenkläger aufgetreten war, hatten gegen das Urteil erfolgreich Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof ordnete im vergangenen Herbst an, dass eine andere Kammer des Landgerichts den Fall neu verhandeln muss (Az: 2 StR 236/15). Das Gericht habe verschiedene Punkte nicht ausreichend geprüft.

Das Landgericht hatte die drei mutmaßlichen Täter u.a. wegen Körperverletzung zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und vier Jahren verurteilt. Sie sollen nach dem Konsum von Alkohol und Kokain das Opfer in dessen Wohnwagen geschlagen und es gezwungen haben, Munition zu seinem Luftgewehr herauszugeben. Schließlich fielen Schüsse aus dem Luftgewehr. Das Opfer wurde getroffen und verlor ein Auge. Im Prozess hatten die Angeklagten die Vorwürfe gegen sie in wesentlichen Teilen bestritten. Der neue Prozess beginnt am 20. April.

 

 

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