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Landgericht Neuruppin : Prozess nach Serie von gesprengten Automaten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Drei junge Männer müssen sich seit gestern vor dem Landgericht Neuruppin verantworten

Auf ihr Konto sollen mehr als zwei Dutzend Anschläge auf Fahrkartenautomaten und Windkraftanlagen gehen: Drei 24 Jahre alte Männer müssen sich seit gestern vor dem Landgericht Neuruppin verantworten. Die Anklage wirft ihnen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und Diebstahl im besonders schweren Fall vor.

Die Männer sollen sich im Sommer 2012 zusammengeschlossen haben, um zunächst Buntmetall von Windrädern in der Prignitz zu stehlen. Im Frühjahr 2013 sprengten sie dann laut Anklage 16 Automaten – vorwiegend in Brandenburg und MV, aber auch in Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Die Deutsche Bahn will unterdessen Fahrkartenautomaten mit neuen technischen Sicherungssystemen besser schützen. Dem Konzern ist in den vergangenen Jahren ein Millionenschaden durch aufgesprengte oder aufgebrochene Automaten entstanden. Der Ersatz eines zerstörten Automaten kostet die Bahn nach eigenen Angaben rund 30 000 Euro.

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