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Abschiebestopp nach Afghanistan : Proteste gegen Abschiebungen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Polizei sprach am Sonnabend von rund 70 Teilnehmern in Rostock, etwa 50 in Schwerin sowie 55 in Pasewalk

Mehrere Dutzend Menschen haben in Mecklenburg-Vorpommern für einen Abschiebestopp nach Afghanistan demonstriert. Die Polizei sprach am Sonnabend von rund 70 Teilnehmern in Rostock, etwa 50 in Schwerin sowie 55 in Pasewalk. Die Veranstalter gingen von 150 Menschen in Rostock, jeweils etwa 70 in Schwerin und in Pasewalk sowie 15 in Parchim aus. Es gab nach Polizeiangaben keine Zwischenfälle.

Mit den Mahnwachen beteiligten sich die Flüchtlingshilfe-Organisationen am bundesweiten Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan – Tausende Menschen gingen dabei in zahlreichen Städten auf die Straße. Der Flüchtlingsrat forderte von der Landesregierung in Schwerin, dem Beispiel von Schleswig-Holstein und Berlin zu folgen und sich angesichts der aktuellen Gefahrenlage in Afghanistan nicht an Sammelabschiebungen in das Land zu beteiligen.

Die SPD/CDU-Koalition machte unterdessen deutlich, dass sie keinen generellen Abschiebestopp für Afghanen plane. Man halte sich weiter an das zwischen Bund und Ländern vereinbarte Verfahren, hieß es aus dem Innenministerium. Danach werde im Einzelfall je nach Region entschieden, ob eine Abschiebung erfolgen kann.

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