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Spielfilmwettbewerb : Promi-Glanz beim Schweriner Filmkunstfest

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Schon jetzt ist die Liste der Promis, die in die Landeshauptstadt kommen, länger als je zuvor. Neben Ehrenpreisträgers Otto Sander geben sich Katrin Sass, Ulrich Matthes und André Hennicke als Jurymitglieder die Ehre.

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erstellt am 14.Mär.2012 | 07:30 Uhr

Schwerin | Der neue Film von Bernd Böhlich "Bis zum Horizont, dann links" wird im Spielfilmwettbewerb des Schweriner Filmkunstfestes (1. bis 6. Mai 2012) seine Uraufführung erleben. "Das war uns ein besonderes Anliegen, da dies auch die aktuelle Produktion unseres Ehrenpreisträgers Otto Sander ist", sagte gestern Stefan Fichtner, Künstlerischer Leiter des Filmfestes.

Auch die Jury ist bereits fast vollständig, so Fichtner. "Ich freue mich sehr darauf, Katrin Sass, Ulrich Matthes und André Hennicke in Schwerin begrüßen zu dürfen." Ebenfalls im Spielfilmwettbewerb stellt Regisseur Hans-Christian Schmid seinen Berlinale-Wettbewerbsbeitrag "Was bleibt" persönlich vor.

Andreas Dresen ("Halbe Treppe") wird seinen neuen Dokumentarfilm "Herr Wichmann aus der dritten Reihe" in Schwerin präsentieren.

Packend und berührend sei auch der Film "Mein Leben" über Henry Maske, der als Premiere im Dokumentarfilmwettbewerb zu sehen sein wird. Der frühere "Gentleman-Boxer" wird Gast des Filmkunstfestes sein. Eine weitere ostdeutsche Legende, der Schauspieler Winfried Glatzeder, Mitglied der diesjährigen Kurzfilmjury, liest aus seiner Autobiografie "Paul und ich".

Es ist eine von mehreren Lesungen, die innerhalb des Festivals stattfinden, darunter auch die Werkstattlesungen mit Ehrenpreisträger Otto Sander oder Michail Schischkin, der aus seinem Erfolgsroman "Venushaar" liest.

Abwechslungsreich soll das Programm sein, umschreibt Stefan Fichtner sein Konzept, "staunen soll der Zuschauer genauso wie sich überraschen oder auch irritieren lassen".

Ein Ansatz, der auch im Zusammenhang mit dem Gastland Russland immer wieder zum Tragen kommen soll. Auch das Programm dieser Reihe steht in großen Teilen: "Wir zeigen das junge russische Kino genau wie historische Filme und betten die Betrachtung des Gastlandes ein in einen Dialog mit den Künstlern und Referenten, aber auch mit dem Publikum". So wird es u. a. eine Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung zur aktuellen politischen Situation in Russland geben. "Schauen Sie in Schwerin hinter die Kulissen, erleben Sie Filmgrößen im Dialog mit ihren Werken und feiern Sie mit uns Kunst, die uns nicht nur angenehm berührt, sondern auch etwas in Bewegung setzt", so Stefan Fichtner zum vorläufigen Programm.

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