SSV in Mecklenburg-Vorpommern : Preise in Geschäften purzeln

In Rostock werben Plakate für preisreduzierte Ware. dpa
In Rostock werben Plakate für preisreduzierte Ware. dpa

Die Rabattschlacht ist eröffnet: In vielen Textil- und Schuhläden im Land hängen an der Sommerware bereits rote Schilder mit Preissenkungen. Wegen des anhaltenden regnerischen Wetters sind die Regale noch voll.

svz.de von
10. Juli 2012, 10:11 Uhr

Schwerin | Die Rabattschlacht ist schon frühzeitig eröffnet: In vielen Textil- und Schuhläden im Land hängen an der Sommerware bereits rote Schilder mit Preissenkungen. Die Lager mit Sommerware müssen leer geräumt werden. Wegen des anhaltend kühlen, regnerischen Wetters sind die Regale mit Tops, Shorts und Bikinis noch gut gefüllt.

Die Textil-Einzelhändler in Mecklenburg-Vorpommern haben bereits durchgehend mit Preissenkungen ihrer Sommerware begonnen.

Bei ihnen wachse stetig die Sorge, dass es mit einem "richtigen" Sommer in diesem Jahr nichts mehr werden wird und sie ihre Regale dann nicht leer bekommen, sagte Tino Beig, Geschäftsführer im Einzelhandelsverband Nord, gestern in Neubrandenburg.

Die Reduzierungen in diesem Umfang haben demnach in diesem Jahr früher als in den Vorjahren begonnen. Bikinis, Shorts und leichte Blusen stapeln sich noch in den Regalen. "Das hat eindeutig mit dem Wetter zu tun", sagte Beig.

Große Ketten wie auch kleine Boutiquen werben mit rot dekorierten Schaufenstern. Gestern hat auch Hermann Jesske in seinen Modehäusern in Stralsund und Greifswald "rot geflaggt", wie er sagte. "Die Großen haben begonnen, das kann ich nicht ignorieren" , fügte er hinzu. Üblicherweise beginne die große Preissenkung erst Ende Juli.

Im Schlossparkcenter Schwerin, dem größten Einkaufszentrum im Nordosten, seien Preise um bis zu 70 Prozent gepurzelt, hieß es dort.

Die Schuhkette Reno in der Schweriner Mecklenburgstraße hat schon vor einer Woche begonnen zu reduzieren, wie ein Mitarbeiter sagte. "Das ist die übliche Zeit. In vier Wochen kommen die Winterschuhe."

Starke Nerven zeigt indes die Inhaberin eines Wäschegeschäfts in der Schweriner Innenstadt: Von ihren Bademoden hat sie nur ältere Einzelteile reduziert. Badesachen seien dank Wellness und Hotels mit Schwimmbädern inzwischen ein Ganzjahresgeschäft, sagte sie. Bei H&M wird das hingegen anders gesehen. Dort werden zwei Bade-Teile zum Preis von einem feilgeboten.

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