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Mathematik-Olympiade : Preis für Rostocker Logik-Ass

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bundesweite Mathematik-Olympiade in Greifswald ausgetragen / Bayern-Team liegt vorn

svz.de von
erstellt am 16.Jun.2014 | 21:16 Uhr

Knapp 200 Schüler der achten bis zwölften Klasse haben bei der bundesweiten Mathematik-Olympiade die Köpfe rauchen lassen. Jugendliche aus ganz Deutschland trafen sich dafür in Greifswald und brüteten über schweren Aufgaben aus der Zahlentheorie, Algebra oder Kombinatorik.

Der Rostocker Schüler Jakob Florian Oberender vom Jugenddorf Christophorusschule schaffte es auf den dritten Platz. Er ist somit der beste Mathematiker aus Mecklenburg Vorpommern. Insgesamt überzeugte das Knobel-Team aus Bayern mit Bestleistung. Die Schüler aus diesem Bundesland errangen bei dem Wettbewerb der besten Nachwuchs-Mathe-Asse Deutschlands in Greifswald drei der dreizehn vergebenen ersten Preise. Neben den 13 ersten Preisen wurden 26 zweite Preise und 36 dritte Preise vergeben.

Gefragt waren Kenntnisse in den Bereichen Kombinatorik, Algebra/Arithmetik, Zahlentheorie und Geometrie. Die Schüler mussten jeweils zwei 4,5-stündige Klausuren bewältigen. Eine Frage aus der Klassenstufe 9 lautete: „Wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, den Geldbetrag von einem Euro nur mit Münzen von 1, 2 oder 5 Cent zu bezahlen? Zwei Möglichkeiten sollen dabei dann als verschieden gelten, wenn sie sich in der Anzahl der Münzen mindestens eines Werts unterscheidet.“ Antwort: „541“.

Die Schüler kommen aus allen Bundesländern und von deutschen Auslandsschulen Jeweils zwei erste Preise gingen nach Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Einen ersten Preis errangen Schüler aus Niedersachsen, Hessen, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) zollte den Teilnehmern des viertägigen Wettbewerbs am Montag bei der Siegerehrung Respekt. „Ihr seid die Besten. Darauf könnt Ihr stolz sein.“ An der diesjährigen Runde der Schul-, Kreis- und Landesolympiaden hatten sich bundesweit 250 000 Schüler beteiligt.

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