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Nach dem Streik : Post kündigt schnelle Zustellung an

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wie viele Briefe sich in den Niederlassungen stapeln oder wie viele Pakete sich im Frachtzentrum Neustrelitz stauen, wollte die Post nicht mitteilen

Die Zeit leerer Briefkästen ist vorbei: Mit dem Ende des Poststreiks sind seit gestern wieder alle Zusteller in MV im Einsatz. „Sie bemühen sich, die liegengebliebenen Sendungen und die aktuellen zeitnah auszutragen“, sagte Post-Sprecher Jens-Uwe Hogardt. Als erstes würden die „vollbezahlten“ Sendungen zu den Empfängern gebracht – etwa Briefe für 62 Cent. Bei adressierten Werbesendungen könne es länger dauern. Hogart rechnet damit, dass es „in wenigen Tagen“ gelingen wird, die liegengebliebenen Sendungen zuzustellen.

Im Land haben nach Verdi-Angaben 1100 der 3200 Postmitarbeiter gestreikt. Wie viele Briefe sich in den Niederlassungen stapeln oder wie viele Pakete sich im Frachtzentrum Neustrelitz stauen, wollte die Post nicht mitteilen. In dem Paketzentrum, das für die Postleitzahlbereiche 17, 18 und 19 zuständig ist, habe der Platz aber ausgereicht, sagte Hogart. Die 200 Mitarbeiter schlagen dort täglich 170 000 Pakete um.

Verdi-Gewerkschaftssekretär Thomas Ebeling rechnet damit, dass die Rückstände in der kommenden Woche auf dem Lande aufgearbeitet sind, in den größeren Städten erst Ende Juli oder Anfang August. 

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