Eklat in Rostock : Polizistin diskriminiert

Das Peter-Weiss-Haus in Rostock
Das Peter-Weiss-Haus in Rostock

Eklat im Rostocker Peter-Weiss-Haus hat Nachspiel

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04. Februar 2014, 21:30 Uhr

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Konsequenzen aus einem Angriff auf eine Polizistin im Rostocker Peter-Weiss-Haus gefordert. „Wir sind schockiert und fordern eine lückenlose Aufklärung“, sagte gestern GdP-Landesvorsitzender Christian Schumacher. Eine Diskriminierung von Berufsgruppen werde man nicht dulden.

Die 26-jährige Polizistin hatte am vergangenen Freitag mit einer Freundin privat eine Tanzveranstaltung im Peter-Weiss-Haus besucht und war angegriffen worden, als sie nebenbei ihren Beruf erwähnte. Laut Augenzeugen habe es sofort Rufe wie „Bullenschweine sind hier nicht erwünscht“ gegeben. Die Polizistin sei im Würgegriff gegen die Wand gedrückt worden. Ein Ordner soll die Beamtin mit der Bemerkung vor die Tür gesetzt haben, Polizisten hätten „laut Hausordnung“ keinen Zutritt.

Mehrere Fraktionen im Rostocker Rathaus haben den Angriff verurteilt. „Wir sind uns einig, dass dieser Vorfall niemals wieder passieren darf und Konsequenzen daraus gezogen werden müssen“, sagte Susan Schulz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen.

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