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Messer-Mord in Butzow : Polizistin beschreibt Angeklagte als manipulativ

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Im Prozess um den Mord an einem 59-jährigen Mann aus Butzow stand am Freitag die mitangeklagte Tochter des Opfers im Mittelpunkt.

svz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 07:17 Uhr

Stralsund | Im Prozess um den Mord an einem 59-jährigen Mann aus Butzow bei Anklam stand gestern vor dem Stralsunder Landgericht die mitangeklagte Tochter des Opfers im Mittelpunkt. Eine Polizeibeamtin beschrieb die wegen Beihilfe zur Körperverletzung angeklagte 24-Jährige im Stralsunder Landgericht als manipulativen Menschen. Die Angeklagte habe all ihren Freunden suggeriert, sie sei sexuell missbraucht worden, obwohl es dafür keine Beweise gab, sagte die Beamtin. Ihrer Aussage zufolge war die Angeklagte möglicherweise stärker an der Tat beteiligt, als bislang angeklagt. Das Verhältnis zu dem wegen Mordes angeklagten 29-Jährigen beschrieb sie so: "Sie war die, die die Ansagen gemacht hat." Die Beamtin verwies zudem auf Zeugen, die das Auto der jungen Frau einen Tag zuvor in dem Dorf gesehen haben wollen. Die junge Frau hatte bislang abgestritten, an der Planung eines Tötungsverbrechen beteiligt gewesen zu sein.

Der Bekannte der jungen Frau muss sich wegen Mordes verantworten. Er soll den 59-Jährigen am späten Abend des 30. September 2012 in dessen Haus erstochen haben. Mordmotiv soll für den 29-Jährigen der angeblich frühere sexuelle Missbrauch des Opfers an der Tochter gewesen sein.

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