Individuelle Kennzeichnung : Polizisten künftig an Nummern erkennbar

Foto: Jens Büttner
Foto: Jens Büttner

Am 1. Januar tritt eine neue Verwaltungsvorschrift in Kraft.

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19. Dezember 2017, 20:55 Uhr

Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern sollen in Zukunft anhand einer fünfstelligen Zahlenfolge identifizierbar sein. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift trete am 1. Januar in Kraft, teilte das Innenministerium gestern mit.

Die Beamten sollen die Individualkennzeichnung bei Einsätzen wie bei Demonstrationen oder Fußballspielen im Brustbereich tragen, und zwar zusätzlich zu ihrer bereits vorhandenen taktischen Rückenkennzeichnung, hieß es.

Eine weitere oder eine namentliche Kennzeichnung für Polizeibeamte lehne er ab, sagte Innenminister Lorenz Caffier (CDU). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt die Kennzeichnungspflicht ab. „Damit werden unsere Kollegen unter Generalverdacht gestellt“, sagte Landesvorsitzender Christian Schumacher. Bislang sei kein Fall bekannt, in dem ein Polizist nicht identifizierbar war.

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