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Mecklenburg-Vorpommern

13. Dezember 2017 | 16:17 Uhr

VW-Abgas-Skandal : Polizeiwagen in MV geprüft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Zuge des Abgas-Skandals bei Volkswagen werden derzeit bei der Landespolizei MV 470 Fahrzeuge überprüft.

Gemeinsam mit Volkswagen untersuche das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, welche Autos mit der „Abgas-Software“ ausgestattet sind, teilte das Innenministerium am Wochenende mit. Gemeinsam mit dem Hersteller werde dann die weitere Vorgehensweise geplant –also etwa eine Nachbesserung oder ein Austausch von Software oder Fahrzeugen.„Das entscheidet VW“, sagte der Ministeriumssprecher. Deutschlands größter Autobauer Volkswagen hatte wegen manipulierter Abgastests europaweit 8,5 Millionen Diesel-Fahrzeuge zurückgerufen, bundesweit 2,4 Millionen.

Engpässe befürchtet die Landespolizei durch die Rückrufaktion nicht. Sie erstrecke sich über einen langen Zeitraum, sagte der Ministeriumssprecher. Die Landespolizei habe rund 1200 Fahrzeuge in ihrer „Flotte“, vom Motorrad über Funkstreifenwagen Pkw und Transporter bis hin zu Lastwagen und Bussen. „Wir sind in der Landespolizei so aufgestellt, dass wir Fahrzeuge untereinander austauschen können, wenn es irgendwo eng werden sollte“, sagte er. Im Dienste der Landespolizei stehen Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern, die nach Ausschreibungen bezogen wurden.

Die Polizeistation auf der Insel Hiddensee habe das einzige reine Elektrofahrzeug der Landespolizei im Einsatz. Im allgemeinen Fuhrpark der Landesregierung gebe es für Stadtfahrten in Schwerin zudem einen Elektro-Smart.

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