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Vor dem G20-Gipfel : Polizeihunde ziehen in Hotel um

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die zum G20-Gipfel nach Hamburg entsendeten Diensthundeführer aus Mecklenburg-Vorpommern werden mit ihren Tieren erneut umquartiert

svz.de von
erstellt am 05.Jul.2017 | 20:00 Uhr

Ein Containerdorf ist doch kein guter Platz für Polizeihunde: Nach den Beschwerden über ihre erste Unterkunft und dem Umzug nach Bad Segeberg in ein Containerdorf werden die zum G20-Gipfel nach Hamburg entsendeten Diensthundeführer aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Tieren erneut umquartiert.

Die Beamten und ihre Vierbeiner ziehen in ein Hotel an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein, wie ein Sprecher des Innenministeriums heute mitteilte. Die Entscheidung sei nach einem Besuch von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und dem Inspekteur der Landespolizei in Bad Segeberg getroffen worden. Beide waren überzeugt, dass das Containerdorf als Unterkunft für die Diensthunde nicht geeignet sei, teilte der Ministeriumssprecher weiter mit.

In dem Container-Quartier sind derzeit mehrere hundert Polizisten untergebracht. „Auf dem Gelände ist ständig Bewegung und Lärm. Das ist zu viel Stress für die Hunde. Die Tiere kommen nicht zur Ruhe“, erklärte der Sprecher. Zahlreiche Gerüche würden die hochsensiblen Spürnasen unnötig ablenken. „Sprengstoffhunde müssen im Einsatz aber hochkonzentriert sein“, so der Sprecher. Die neue Hotel-Unterkunft für die Diensthundeführer liegt nach Angaben des Ministeriums in ländlicher Umgebung und biete die nötige Ruhe für die Vierbeiner. Mehr Auslauf haben die Spürnasen dort auch. Und die Beamten dürften sich über das Upgrade ebenso freuen.

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