Vorpommern-Greifswald : Polizei verhindert rechtes Rockkonzert

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Foto: Tilo Wallrodt

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10. Januar 2016, 09:24 Uhr

Großeinsatz der Polizei am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag in Anklam und Ueckermünde im Landkreis Vorpommern-Greifswald: Hintergrund des Einsatz-Geschehens, bei der unter anderem die Bereitschaftspolizei eingesetzt wurde, waren verbotene Konzerte der rechtsextremen Szene im Landkreis.

Nach Hinweisen auf eine konspirativ vorbereitete Veranstaltung mit einschlägig bekannten Bands in Anklam wurde diese verboten. In der Hansestadt wurden ab den frühen Abendstunden Verkehrskontrollen nahe Steintor durchgeführt. Die Polizei stoppte alle Fahrzeuge und nahm zahlreiche Autofahrer und Insassen genauer unter die Lupe. In der Folge versuchten die Konzertbesucher ins benachbarte Ueckermünde auszuweichen.

 

Veranstalter und Teile der Besucher suchten offenbar nach einer Ausweichmöglichkeit und fanden diese in einem Garagenkomplex im Stadtteil Ost. Als dort Musik mit volksverhetzenden Texten gespielt wurde, lösten die Polizeikräfte, die zum Teil Helm und eine Körperschutzausrüstung trugen, das verbotene Konzert ebenfalls auf. Dabei wurden Polizisten angegriffen, beleidigt und genötigt. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, zu denen der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat.

Insgesamt wollten laut Polizei 150 Teilnehmer das Konzert besuchen; 60 bis 70 Personen konnten noch gestellt werden.

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