Ueckermünde : Polizei kritisiert mutmaßliche Selbstjustiz gegen 68-Jährigen

Stephan Jansen.jpg

Unbekannte hatten das Auto des Mannes demoliert. Mit ihrem Verhalten helfen sie niemandem und griffen zudem in die Kompetenz von Polizei und Justiz ein.

von
09. September 2019, 13:35 Uhr

Die Polizei hat nach eigenen Angaben mutmaßliche Aktionen der Selbstjustiz gegen einen Mann aus Ueckermünde verurteilt. Der 68-Jährige soll in der vergangenen Woche Kinder angesprochen haben, woraufhin die Beamten eingeschaltet wurden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Angehörige hätten mittlerweile erreicht, dass sich der Mann in ärztliche Obhut begebe.

Bereits am Freitag und Samstag hatten jedoch Unbekannte sein Auto demoliert. Es seien Scheiben eingeschlagen und Spiegel abgetreten worden. Die Täter machten sich dadurch strafbar und helfen damit weder Opfern noch der Strafverfolgung, erklärte die Polizei. Strafverfolgung und die Abwehr von Gefahren sei die Aufgabe von Polizei und Justiz. „Selbstjustiz ist keine Form der Zivilcourage“, hieß es.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen