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Mecklenburg-Vorpommern

23. November 2017 | 05:01 Uhr

Polizei ermahnt radelnde Sünder

vom

svz.de von
erstellt am 01.Aug.2012 | 06:08 Uhr

Wittenberge | Fahrradfahrer wurden am Montagvormittag im Stadtgebiet von Wittenberge besonders aufmerksam beobachtet. Zwischen 9 und 13 Uhr führte die Polizei in der Bahnstraße, in der Perleberger Straße, am Stern und auf dem Bahnhofsvorplatz komplexe Fahrrad- und Radfahrerkontrollen durch. Insgesamt erließen die Beamten 16 Verwarngelder und schrieben acht Zahlscheine aus. Etliche Radler wurden mündlich verwarnt.

"Wer als Radfahrer auf dem Gehweg fährt und erwischt wird, muss fünf Euro zahlen. Wer über einen Zebrastreifen fährt, sogar zehn", informiert der Polizeibeamte Norbert Alff. Er steht an der Ecke Bahnstraße/Rathausstraße und hat dort vor allem ein Auge auf die Fußgängerüberwege. "Viele Leute wissen gar nicht, dass sie vom Rad steigen müssen, wenn sie hier die Straße überqueren", so seine Beobachtungen. Die meisten zeigen sich jedoch einsichtig und bezahlen das Verwarngeld.

Ähnliches berichten Jörg Seifert und Peter Habedank, die sich an der Kreuzung Bahnstraße/Wilhelmstraße positioniert haben. Dort gab es die meisten Verstöße. "Das Ergebnis ist teilweise wirklich erschreckend. Acht von zehn Radfahrer verhalten sich falsch", sagt Seifert. Besonders häufig nutzten Fahrradfahrer entgegen der Straßenverkehrsordnung den Gehsteig in der Wilhelmstraße. Aber auch Radfahrer mit Kopfhörern oder mit dem Handy am Ohr wurden zur Kasse gebeten.

"Mit den Kontrollen wollen wir eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr erreichen", so Norbert Alff. Laut Statistik ereigneten sich im Jahr 2011 im Stadtbereich von Wittenberge 42 Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren.

Über die Radlerkontrollen hinaus stellten die Beamten mit dem Wittenberger Ordnungsamt sieben Fahrräder fest, die keinem Eigentümer zugeordnet werden konnten und nicht in Fahndung standen. Diese Räder standen schon lange an verschiedenen Plätzen und sollen demnächst entsorgt werden.

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