Wirtschaftsdelegation : Sellering verteidigt Russland-Reise

 Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD)
Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD)

Die Reise von knapp 40 Firmen aus MV nach Russland ist umstritten. Ministerpräsident Sellering hält sie aber für ein richtiges und wichtiges Signal in Zeiten der Krise.

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19. Juni 2015, 21:00 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering hat die große Delegationsreise nächste Woche ins russische St. Petersburg gegen Kritik verteidigt. „Russland ist traditionell ein wichtiger Wirtschaftspartner für uns“, sagte Sellering gestern.

Es gebe eine enge Partnerschaft mit dem Gebiet rund um St. Petersburg. „Diese Kontakte wollen wir aufrechterhalten und in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Deshalb reisen wir jetzt mit einer großen Delegation nach St. Petersburg.“

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) und Agrarminister Till Backhaus (SPD), die beide zur Delegation gehören, setzen wie der Regierungschef auf Gespräche. Wirtschaftsminister Harry Glawe sagte: „Die gegenwärtige internationale Situation macht es für Unternehmen nicht einfacher, Aufträge aus Russland zu bekommen. Wir werben vor Ort für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Mecklenburg-Vorpommern.“

Backhaus betonte, die Land- und Ernährungswirtschaft im Nordosten sei von den russischen Sanktionen am härtesten betroffen. „Daher finde ich es sehr wichtig, dass Mecklenburg-Vorpommern mit einer Delegation nach St. Petersburg kommt.“

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