Schweriner dankbar für ihre Hebamme

<fettakgl>Ihre Piamarie</fettakgl> hat die Schwerinerin Susann Wruck mit Hilfe einer Beleghebamme in den Helios Kliniken zur Welt gebracht. <foto>privat</foto>
Ihre Piamarie hat die Schwerinerin Susann Wruck mit Hilfe einer Beleghebamme in den Helios Kliniken zur Welt gebracht. privat

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30. Juli 2010, 06:37 Uhr

Schwerin | Wie soll unser erstes Kind geboren werden? Ende vergangenen Jahres mussten Susann Wruck und ihr Freund Steffen Bös in Schwerin diese Frage beantworten. Sie wünschten sich einen vertrauten Menschen an der Seite und wandten sich an die Hebammenpraxis von Beatrix Burghardt und Margareta Schröder in der Landeshauptstadt. Geburtsvorbereitung, Entbindung und Nachsorge - alles sollte gemeinsam bewältigt werden. "Uns war das ganz wichtig. Es ist ja schon ein sehr persönliches, fast intimes Verhältnis", sagt Susann Wruck.

Wenn sie heute über Sonntag, den 14. April, spricht, muss sie sich noch immer eine Freudenträne verdrücken. Mit 2920 Gramm und einem halbem Meter Länge war Piamarie auf die Welt gekommen - wider Erwarten auf natürlichem Wege. Der kleine Querulant hatte nämlich bis zum Schluss auf eine Beckenendlage beharrt, eine Diag nose, die oft mit Kaiserschnitt endet. "Doch Margareta hat einfach gesagt: Wir machen das trotzdem", sagt die junge Mutter. Der beherzte Zuspruch ihrer Hebamme und ein Arzt in den Helios Kliniken, der sich für die Beleggeburt bereit hielt, machten dem Paar Mut zur natürlichen Geburt.

Dann ziepte die erste Wehe ausgerechnet am freien Wochenende der Hebamme. Beatrix Burghardt sprang ein, bis Margareta Schröder von einem Ausflug aus Rostock herbeigeeilt kam, rechtzeitig genug, um ihre Schwangere zu entbinden. Susann Wruck und ihr Freund gingen schon wenige Stunden später nach Hause, um "das allerschönste Wochenbett" zu genießen mit regelmäßigen Hausbesuchen ihrer Hebamme. Für beide steht fest: "All das haben wir unserer Margareta zu verdanken." Und: So würden sie es immer wieder machen.

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