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Rund um Dömitz können Touristen Fauna und Flora erleben : Natur pur fängt gleich hinter den Stadttoren an

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Die Festungsstadt Dömitz, das Elb-Café und das Biosphärenreservat - das sind Bekannte, die Touristen gern besuchen. Was man kaum kennt, sind aufregende Touren ins Hinterland...

Dömitz | Die Festungsstadt Dömitz, das Elb-Café und das Biosphärenreservat - das sind Bekannte, die Touristen gern besuchen. Was Wanderer, ob auf Schusters Rappen oder mit dem Fahrrad kaum kennen, sind aufregende Touren ins Hinterland, in die Griese Gegend, über Dünen bis Dömitz wieder in Sichtweite kommt.

Von der Elbestadt geht es auf dem Deich zu einem Kleinod - in die Freie Dorfrepublik Rüterberg. Die Tongruben stellen ein Geotop dar, das einen Blick in die Geschichte vor bis zu sieben Millionen Jahre erlaubt. Mit etwas Glück und Stille sind dort Pirole, Fasane und auch Biber zu beobachten. Ein Ruhepol wartet nur wenige Kilometer weiter in Wehningen, einen Steinwurf von der Elbe entfernt. Auf der Schlossinsel lässt es sich unter üppigen Lebensbäumen und 800 Jahre alten Eichen auf kunstvoll gearbeiteten Bänken gut rasten.

Weiter geht es auf dem Deichweg nach Tripkau, vorbei an der imposanten Fachwerkkirche und den für die Gegend markanten Raseneisensteinhäusern hinaus nach Vielank. Die Gastronomie ist wohl ein Muss für eine Erholungspause.

Der Wanderer verlässt die Elberegion, überquert die Rögnitz und kommt nach Alt Jabel. Fährt man dann durch Feld und Flur, sollte den Bäumen Beachtung geschenkt werden. Im Alt Jabeler Forst stehen die ältesten Laub- und Nadelbäume Mecklenburgs.

Es geht bergauf nach Karenz zum Aussichtsturm auf dem 70 Meter hohen Steinberg. Es geht nun erst einmal bergab bis nach Göhren und Neu Göhren mit dem Anleger an der Müritz-Elde-Wasserstraße. Im scharfen Knick rollt der Radwanderer in Richtung Fritz-Reuter-Gedenkstein, um wenig später in den Forsthof in Kaliß zu rasten. Dort gibt es viel zu entdecken: Im "Haus des Waldes" ist die heimische Natur Mecklenburgs wiederzuerkennen. Gleich über die Straße erlaubt das Regionalmuseum wirtschaftliche Einblicke in die junge und doch bereits vergangene Geschichte der Gemeinden. Jetzt noch fünf Kilometer und das Elbe-Café ist wieder erreicht.

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erstellt am 02.Jun.2011 | 01:22 Uhr

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