Ministerium lehnt Länderwechsel ab

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10. August 2009, 10:00 Uhr

Schwerin | Die uckermärkischen Dörfer Wismar und Hansfelde, die seit Jahren von Brandenburg nach MV wechseln wollen, können nicht auf Hilfe des Schweriner Innenministeriums hoffen. "Die Probleme der Bürger sind auch ohne Länderwechsel lösbar", sagte eine Ministeriumssprecherin. Dazu sollten sich die benachbarten Landkreise Uecker-Randow und Uckermark in Verbindung setzen. Nach Ansicht des Ministeriums kann ein Länderwechsel nur die letzte Möglichkeit sein.

Die beiden Dörfer sind Nachbarn der Kleinstadt Strasburg, die zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehört. Das Dorfgebiet ragt wie eine Nase in den Kreis Uecker-Randow hinein. Die Autobahn 20 Lübeck-Stettin trennt Hansfelde und Wismar zudem vom brandenburgischen Uckermarkkreis. Prenzlau als Kreisstadt ist 30 Kilometer entfernt. Die Wismarer und Hansfelder kritisieren seit Jahren zu lange Schulwege für die Kinder, zu hohe Abwasserpreise und Probleme bei der ärztlichen Versorgung.

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