Mehr PS für Polizeireviere

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01. Oktober 2010, 09:20 Uhr

Schwerin | Der Streifendienst der Polizei soll im Zuge der anstehenden Strukturreform mehr Fahrzeuge für den Streifendienst bekommen. Das versprach Innenminister Lorenz Caffier (CDU) gestern. Er trat damit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) entgegen, die am Vortag eine angeblich geplante deutliche Verkleinerung des Fuhrparks der Landespolizei kritisiert hatte. Dem GdP-Landesvorsitzenden Michael Silkeit zufolge ist eine Verringerung um mehr als 100 Fahrzeuge vorgesehen. Caffier erklärte, dass bei der bevorstehenden Reform Stabs- und Verwaltungsbereiche der Landespolizei zusammengelegt oder aufgelöst würden. Dort werde der Fahrzeugbedarf geringer. Die Reviere bekämen mehr Autos.

Eine Arbeitsgruppe im Ministerium sei damit beauftragt, in der neuen Struktur unter anderem den Fahrzeugbedarf zu ermitteln. Obwohl die Prüfung noch nicht abgeschlossen sei, könne man schon jetzt sicher sagen, dass die Polizeireviere künftig mehr Fahrzeuge zur Verfügung haben würden. "Das ist eine ganz logische Konsequenz und das kann auch nicht anders sein, denn mit der Reform werden ja gerade die Polizeireviere für mehr Bürgernähe mehr Personal bekommen", sagt der Minister.

Im Zuge der Polizeireform sollen ab März 2011 die bislang fünf Direktionen in Rostock, Schwerin, Anklam, Neubrandenburg und Stralsund in zwei Polizeipräsidien mit Sitz in Rostock-Waldeck und Neubrandenburg zusammengefasst werden. Die 17 Polizeiinspektionen sollen auf acht reduziert werden, die Zahl der Polizeireviere bleibt allerdings mit 37 unverändert.

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